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TAGESLICHT – im deutschen Reichstag

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Der historische Bau des Reichstags von Paul Wallot aus dem Jahre 1894 wird seit 1999 als Sitz des gesamtdeutschen Parlaments nach dem Umbau durch den britischen Architekten Sir Norman Foster wieder genutzt.

Es wurde ein moderner Parlamentsbau geschaffen, der die Geschichte des Reichstagsgebäudes respektiert und zugleich die Umsetzung eines zukunftweisenden Energiekonzeptes realisiert. Das ehemalige Reichstagsgebäude wurde zu einem modernen Arbeitsparlament umgestaltet, das allen Anforderungen an neueste Kommunikations-, Büro- und Arbeitsplatztechnik entspricht.

So entwarf Architekt Sir Norman Foster in Zusammenarbeit mit Fachingenieuren eine 23 Meter hohe und 40 Meter breite Kuppel aus Stahl und Glas.

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Im Inneren der Kuppel befindet sich ein trichterförmiges Lichtumlenkelement (Konus) mit Spiegeln, das diffuses Tageslicht in den zehn Meter tiefer gelegenen Plenarsaal führt. Das Licht wird über 30 Spiegelreihen mit jeweils 12 Spiegeln umgelenkt, so dass insgesamt 360 Einzelspiegel das Sonnenlicht reflektieren.

Ein mitfahrendes Sonnenschutzelement aus einem Stahlrahmen und Aluminiumlamellen richtet sich Computer gesteuert aus und schattet die jeweils der Sonne zugewandten Spiegel bei Bedarf ab. 24 Messstellen überprüfen die Positionierung des Verschattungselements in Abhängigkeit zum Sonnenstand, um direkte Sonneneinstrahlung möglichst zu vermeiden.

Der thermische Auftrieb wird genutzt, um die verbrauchter Luft aus dem Plenarsaal über eine Abluftdüse nach oben zu leiten. Diese entweicht dann durch eine 10 Meter breite zentrale Öffnung am Kuppelscheitel.