Stila Energy® Deutschland Gmbh Co KG

ENERGIE-EFFIZIENZ in der Beleuchtungstechnik

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Bei Investitionen, gerade im Neubaubereich macht der Anteil der Beleuchtung vielleicht nur 10-20% der Gesamtsumme aus, bei den Betriebskosten sind es häufig weit über 50%!

Ein Lampensystem besteht aus Komponenten, wie Leuchtmittel, Vorschaltgerät und falls erforderlich einem Starter und einem Zündgerät. STILA-ENERGY® empfiehlt den Einsatz von elektronischen, anstatt Glimmstartern, mit einer 10-Jahresgarantie von der Firma M+R www.oekostart.de.

Die Richtlinie 2000/55/EG gab bisher Grenzen für die Systemleistung (Energie- oder Leistungsaufnahme Lampe mit Vorschaltgerät) und eine Einteilung der Vorschaltgeräte in EnergieEffizientklassenIndex (EEI) vor, was unten am Beispiel einer Leuchtstofflampe mit 58W dargestellt wird. Der Unterschied der einzelnen Typen von Vorschaltgeräten besteht darin, wie viel Energie insgesamt aufgenommen und an das Leuchtmittel tatsächlich weiter gegeben wird. Dabei ist der Eigenverbrauch des VSG mit zu berücksichtigen. Entscheidend für den Energieverbrauch war die Leistungsaufnahme des gesamten Systems.

2000-55-EG 2000-55-EG_Stila

Im Rahmen der Umsetzungs-Richtlinie 2009/245/EG der “Ökodesign” EU-Verordnung 2005/32/EC (EuP - Energy using Products) ist die Richtlinie 2000/55/EC im April 2010 abgelöst worden.

In der neuen EU-Verordnung 2005/32/EC sind erstmals getrennt für die Lampen Mindest-Wirkungsgrade, für die Vorschaltgeräte Grenzwerte für den Wirkungsgrad (Verlustleistung zur Nennleistung der Lampe) festgelegt.

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Aus der Umrechnung der Werte der abgelösten Richtlinie ergibt sich der status quo und die Erkenntnis, dass in der 3. Stufe alle VVG der Klasse B2, sowie alle EVG der Klasse A3 die Sollwerte nicht mehr erfüllen und somit ausgephast sind. Selbst für einzelne Typen der bisherigen EEI-Klassen B1 und A2 wird es dann kritisch, wenn sie den geforderten Wirkungsgrad nicht erreichen. (Anm.: siehe alle rot markierten Werte!)

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Für die Lampen werden separat die Wirkungsgrade (siehe Tabelle) festgelegt und sollen dazu beitragen, besonders energieeffiziente Beleuchtungssysteme vor allem in der Flächenbeleuchtung bei Industrie, Gewerbe, Logistik und Parkhäusern oder Einkaufszentren umzusetzen.

Die Korrektur eines Übersetzungsfehlers lässt ineffiziente T5-Lampen weiter im Verkehr!

Durch einen Übersetzungsfehler der Englischen in die Deutsche Fassung der EU-Richtlinie wäre ironischer Weise inhaltlich genau das erklärte Ziel erreicht worden, im Jahr 2012 die ineffizienten T16/T5-Ho-Lampen in z.B. 49W, 54W und 80W zu verbieten. Leider erfüllt die korrigierte Richtlinie diesen Zweck nicht mehr, sondern legt verschiedene Bemessungskriterien für unterschiedliche Lampentypen an. So dürfen die T16/T5-Ho-Lampen ineffizienter als andere Lampen sein. Die T8-Lampen dienen in der heutigen Form als Vorgabewert für alle Lampen dieser Gruppe.

Das Inkrafttreten erfolgt in drei Stufen und bewertet nur noch die Effizienz, nicht mehr die Technik der Beleuchtung. Bedeutend ist das Verhältnis lm/ W, also wie viel Licht (lm = Lumen) aus wie viel Leistung (Watt = W) entsteht! Hierzu der nachfolgende Vergleich:

Effizienz

Was ist denn nun zu beachten?

Im Neubaubereich sind die neuen Wirkungsgrade zu beachten. Der Bauherr/ Investor, wie auch der Nutzer/ Mieter ist gut beraten, bei der Investition die Energieeffizienz und damit die späteren Betriebskosten der Beleuchtung die effizienteste meist aber kostengünstigere Technik zu wählen.

Für die bestehenden Beleuchtungsanlagen gibt es keinen unmittelbaren Handlungsbedarf, der durch die neue Richtlinie vorgegeben wäre, denn es besteht Bestandsschutz.

Um den Verbrauch und die Kosten für die Beleuchtung zu senken ist die Erneuerung der Lichtmittel zu empfehlen, wie z.B. der Austausch der alten gegen neue T8-Röhren guter Qualität und der Einsatz von STILA-ENERGY® MACH2000 Technik, mit der unter Einhaltung der geforderten Beleuchtungswerte effektiv mindestens 35% Energie eingespart wird; die Amortisationszeit beträgt 10-24 Monate.

Energie sparen mit Dimmen?

Das dimmbare EVG ist eine schlechte Energiespar-Option, weil der Leuchten-Wirkungsgrad beim Dimmen stark einknickt, während er beim VVG durch Reduzieren der Spannung/ Leistung ansteigt.

Lichtausbeute

Beim Vergleich der Effizienz über der relativen Systemleistung wird sichtbar, dass bei voller Leistung und 35°C die T5-Lampen 10% besser als die gemessene Standard-T8-Lampe an einem VVG EEI=B1 waren, bei 25°C waren beide Systeme nur noch gleich gut und beim Dimmen stürzen die T5-Lampen gnadenlos ab. Bei 25% der Lampenleistung dürfen nach EU-Richtlinie 2000/55/EG noch 50% des Verbrauchs anstehen. Das durch dimmbare EVG tatsächlich erreichbare Energieeinsparpotential ist daher begrenzt und kaum seriös zu kalkulieren.

Wenn es um Energieeffizienz und Energie sparen geht, führt kein Weg an VVG Vorschaltgeräten, wahlweise mit elektronischen Startern, der Reduzierung und Stabilisierung der Betriebsspannung mit STILA ENERGY® MACH2000 Systemen und einer gruppierten automatischen Komplett-Abschaltung der Lampen vorbei, da dies sowohl bei der Anschaffung, als auch im Betrieb kostengünstiger ist, als Lampensysteme T8 oder T5 mit EVG-Technik und weit besser als jede Forderung der EU-Verordnung 2452009, der Umsetzungsrichtlinie zur EuP-Direktive 2005/32/EG!